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Nutzen Sie schon Ihre Erfolgszone? – Jeder hat sie!

Die meisten Selbständigen träumen vom Erfolg.

Wenn es nicht funktioniert, machen sie häufig andere verantwortlich:

  • Die Kunden seien schwierig, oder nicht interessiert.
  • Es gäbe keinen Markt, oder die Konkurrenz sei zu groß
  • Andere Anbieter seien billiger oder hätten ein besseres Programm.

Stoppen Sie diese Begründungen, wenn es nicht funktioniert. Denn dann auf diese Weise werden Sie die momentanen Herausforderungen nicht überwinden und nie erfolgreich werden. Am Ende bleibt Ihnen so nur die Möglichkeit aufzugeben.

Erfolg beginnt … (mehr …)

So entwickeln Sie eine Präsentation, mit der Sie Kunden gewinnen.

Hätten Sie gerne eine Präsentation, mit der Sie Kunden gewinnen?

In dem heutigen Mentoring-Workshop ging es genau darum! Ich möchte mit Ihnen die 2 wichtigsten Punkte teilen. Wenn Sie die beachten, können Sie dieses Ziel erreichen:

Hier eine kleine Vorgeschichte. Während meiner Bankkarriere habe ich zahlreiche Präsentationen erlebt. Die meisten davon – meine eigenen eingeschlossen – waren langweilig. Der Grund ist ganz einfach: Die Präsentationen waren in 99% der Fälle gleich aufgebaut: Zuerst kam eine Kurzvorstellung der Firma. Dann gab es viele Charts und Informationen zu dem Produkt. Dann wurde der Nutzen und Vorteil erklärt.

Wir wurden mit Informationen überschüttet. Die meisten Präsentationen haben wir innerhalb der nächsten Stunden oder Tage vergessen.

Denken Sie mal kurz darüber nach!

  • Wie viele Präsentationen sind Ihnen im Gedächtnis geblieben?
  • Und an welche erinnern Sie sich noch gut?

Wie schaffen Sie es, dass Ihre sich an Ihre Präsentation erinnert und vor allem, wie Sie damit Kunden gewinnen?

Das wichtigste Ihre Präsentation ist die Vorbereitung. Vielleicht denken Sie: „Na klar. Ich muss den Inhalt und die Power Point vorbereiten!“

Mein Rat an Sie: Fangen Sie einen Schritt vorher an! Beantworten Sie diese 2 Fragen im Vorfeld:

1. Wer sind Ihre Teilnehmer genau?
Je intensiver Sie sich mit Ihren Zuhörern beschäftigen, desto genauer können Sie auf sie eingehen. Falls Sie einen Vortrag vor einer Ihnen unbekannten Gruppe halten, bitten Sie den Veranstalter um eine Teilnehmer-Liste.
Die Teilnehmer sollten ihre Wunschkunden sein, d.h. Personen, die Ihr Programm auch kaufen würden. Wenn Sie erkennen, dass die Teilnehmer keine „Wunschkunden“ sind, haben Sie 2 Möglichkeiten:
Sagen Sie den Vortrag ab, denn Sie verlieren nur wertvolle Zeit? Oder
Entwickeln Sie ein Angebot, das für diese Teilnehmer interessant ist.

Diesem Rat können Sie schon entnehmen, dass Sie ein Angebot für Ihre Zuhörer haben sollten. Denn ohne konkretes Angebot können Sie auch keine Kunden gewinnen. Mit dem Angebotsplaner können Sie innerhalb von Minuten ein Angebot entwickeln, das genau Ihre Teilnehmer anspricht.

2. Was ist der Kaufgrund von Ihren Teilnehmern?
Fakt ist: Es gibt nur eine Handvoll echter Kaufgründe! Die Teilnehmer des Mentoring-Programms haben eine Liste mit 10 Gründen bekommen, aus dem sie den Haupt-Kaufgrund ihrer Zuhörer auswählen können. Das ist der Grund, der hinter jeder Kaufentscheidung steckt.

Hier ein konkretes Beispiel: Angenommen, Sie kaufen eine Brille. Aus welchem Grund treffen Sie diese Kaufentscheidung:

  • Möchten Sie die Brille aufsetzen und tragen?
  • Möchten Sie besser sehen können?
  • Möchten Sie ein besonderes Image abgeben und dadurch vielleicht sogar mehr Geld verdienen?

In den meisten Fällen liegt der Kaufgrund einer Brille bei dem „besser sehen können!“
Brillen führen auch zu einer Image-Verbesserung! Ich habe als Bänkerin die Erfahrung gesammelt, dass eine Brille Kompetenz ausstrahlt – besonders wichtig für Frauen. Als ich begonnen habe, im Job meine Brille zu tragen wurden mir plötzlich interessantere Aufgaben übertragen und meine Karriere lief besser! Eine teure Brille war für mich eine sehr gute Investition in die Karriere!

Wenn Sie den echten Kaufgrund Ihrer Teilnehmer kennen, können Sie Ihre Präsentation genau darauf ausrichten! Wie Sie an dem Beispiel der Brille gesehen haben, gibt es verdeckte Kaufgründe! Wenn Sie den kennen und ansprechen wird Ihre Präsentation herausstechen!

Das sind die 2 wichtigsten Schritte zu einer Präsentation mit der Sie Kunden gewinnen! Probieren Sie sie aus!

Die Digitalisierung erhöht die Chancen für Kleinunternehmer!

Die Servicewüste als Chance nutzen!

Vor kurzem habe ich versucht, einen Versicherungsvertrag meines Vaters auf meine Mutter umzumelden. Sie denken jetzt sicher: „Das ist doch total einfach … und keine Zeile wert!“ Das hätte ich auch bis vor kurzem gedacht.

Bei dieser banal wirkenden Aufgabe ist mir jedoch aufgefallen, in welche Service-Wüste sich ein Kunde begibt, wenn er als Kleinkunde ein besonderes Anliegen hat. Es würde zu weit führen, hier das gesamte Problem zu beleuchten und ich möchte Sie damit auch nicht langweilen.

Zusammenfassend war die Kundenbetreuung und 3 Monate dauernde Korrespondenz geprägt durch:Antwortschreiben auf unsere Briefe, denen anzumerken war, dass unsere Briefe wohl nie bis zu Ende gelesen wurden. Telefonische Reklamationen endeten in einer endlosen Warteschlange bei Mitarbeitern, die den Vorgang „nicht finden“ konnten.Trotz Widerrufs des Vertrags erfolgte die Abbuchung einer Versicherungsprämie, obwohl kein Lastschriftmandat erteilt worden war, dieses aber von der Versicherung nach der Abbuchung angefordert wurde.

Als Kunde dieser großen, wohlbekannten Versicherung fühlten wir uns so schlecht behandelt, dass wir schließlich nach 3 Monaten einen persönlichen Brief an den Vorstand schrieben …

Die Antwort kam sofort! Ein Anruf des Vorstands persönlich. Er entschuldigte sich nun endlich und klärte uns auf, wie dies Chaos entstanden ist:

  • Seine Versicherung hält ihre Personal- und Servicekosten niedrig!
  • Computer übernehmen den Kundenservice.
  • Briefe und Mails werden automatisch auf Schlüsselwörter überprüft
  • und dann ebenfalls vom Computer nur aufgrund dieser Schlüsselwörter automatisch und ungeprüft beantwortet.

Immerhin hatten wir recht: in der Versicherung las tatsächlich kein Mensch, sondern nur noch ein Computer!

Große Firmen kalkulieren spitz. Sie denken vielleicht, wenn solche mühsamen Sonderfälle bei einer Handvoll Kunden auftritt, ruft am Ende der Vorstand mal an, entschuldigt sich und gut ist es. Es ist immer noch sinnvoller als jeden Monat Fachkräfte zu bezahlen.

Wir haben inzwischen die Versicherung wieder bei einem kleinen Versicherungsvertreter abgeschlossen, da wir hier garantiert einen Ansprechpartner haben. Wir freuen uns über die persönliche Betreuung und es ist nicht einmal teurer. Und genau hier schlummert die Chance von uns Kleinunternehmern.

Wenn Sie Ihren Kunden einen super Service anbieten, ihm Dinge abnehmen und persönlich – ich meine echt persönlich – für ihn da sind, wird er es Ihnen danken: Durch Treue und Weiterempfehlungen.

Nutzen Sie diese Chance als Kleinunternehmer und kommen Sie dadurch ganz groß raus bei Ihren Wunschkunden.