„Wie schaffe ich den Wechsel in die freie Wirtschaft?“

Diese Frage beschäftigt viele Mitarbeiter in Universitäten und Forschungsinstituten.

Um genau dafür Lösungen zu zeigen, fand gestern die erste Kurswechsel-Konferenz in Frankfurt am Main statt: 400 Doktorandinnen und Post-Docs versammelten sich zu spannenden Vorträgen und Workshops im Casino der Goethe-Universität Frankfurt!

Auch ich hatte das Glück einen Workshop zu geben: “So gelingt Ihr Start in die Selbständigkeit!“ Die 20 Teilnehmerinnen habe ihren Startplaner entwickelt, aus dem sich eine Geschäftsidee herauskristallisiert. Es war toll, mit ihnen zu arbeiten!

Hier 3 wertvolle Erkenntnisse, die die Teilnehmerinnen im Workshop hatten:

  1. Der Schritt in die Selbständigkeit ist machbar!

Häufig denken Studierende und Doktoranden, sie müssen eine App entwickeln oder ein Startup mit einer einzigartigen Geschäftsidee gründen. In dem Vortrag wurde den Doktorandinnen klar, dass aus ihrem Fachwissen, ihrer Methodik und ihren Visionen bzw. Werten ein Programm entstehen kann, das sie ohne große Investitionen und finanzielles Risiko vermarkten können. Des weiteren dachten sie, Gründen sei schwierig. Sie waren positiv überrascht, dass ein Brief an das Finanzamt reicht, in dem eine freiberufliche Tätigkeit angezeigt wird.

  1. Die Persönlichkeit und eigenen Stärken sind entscheidend für den Erfolg!

Das wichtigste für den gelingenden Start in die Selbständigkeit und Garant für den Erfolg ist die eigene Persönlichkeit. Folgende 3 Dinge, sollten Sie mindestens mitbringen:

  • Positive Grundhaltung und Chancen-Orientierung
  • Zielstrebigkeit und Selbstorganisation
  • Selbstmotivation und Durchhaltevermögen

Die meisten dieser Eigenschaften sind auch für die Promotion wichtig. Dazu kommt noch eine Prise Unternehmertum!

  1. Fachwissen und Kenntnisse sind wertvoll für die Wirtschaft!

Sie haben erkannt, dass sie ihre Fachkenntnisse und Methodik dazu nutzen können, Herausforderungen und Probleme in der Wirtschaft zu lösen. Das einzige was sie brauchen ist ein Angebot, das genau ihre Wunschkunden interessant findet. Die Erkenntnis auch, dass sie in einem Interessengebiet arbeiten können und nur eine Handvoll Kunden brauchen, um gut davon leben zu können, war für viele neu.

Die Konferenz war Spitze und ich hoffe, sie wird auch in Zukunft wiederholt.

Ich danke den Frauen mit Format – Adrienne v. Hochberg und Astrid v.d. Malsburg – die diese wertvolle Konferenz aus der Taufe gehoben haben!